Literatur

What’s Eating Sasha Grey
Am Ende bleibt es langatmiges Rumgeficke auf über 300 Seiten. Die Juliette Society, der Debütroman der ehemaligen Pornodarstellerin Sasha Grey, überzeugt trotz einiger mäßig interessanter Ansätze nicht. Die oft als Postfeministin beschriebene Autorin exerziert parareligiösen Spermakult und die unbedingte Verbindung von Sex und Macht. Dabei liefert sie ihre Protagonistin zu leicht einer Männerwelt aus, in der auch der Geschlechtsverkehr von kapitalistisch obszöner Maßlosigkeit geprägt ist

Keimfreie Korrespondenz
In Here and Now. Letters: 2008 – 2011 senden zwei der wichtigsten Literaten der Anglospäre ihre Gedanken um die halbe Welt. Doch der Briefwechsel gibt in etwa so viel über die Persönlichkeiten Paul Austers und John Maxwell Coetzees preis wie ein etwas längerer Klappentext

Flaneur im Sattel
David Byrne, Frontmann der Talking Heads und ausgewiesenes Multitalent, macht Platz im Sattel: Auf seinem Klapprad nimmt er den Leser mit auf eine Reise um die Welt. Passend zum nahenden Sommer schildert Bicycle Diaries die Freude am Entdecken auf eigene Faust

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